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Geodätische und sportliche Spitzenleistungen
Leichtathletik - ein weiteres spannendes Betätigungsfeld der Geodäsie!
23/06/2026
Anfang Juni fand in Gräfelfing das renommierte „Touch The Clouds“ – Festival statt – Europas größtes Stabhochsprung-Event mit Teilnehmern vom Nachwuchs- und Amateurbereich bis hin zur internationalen Weltspitze.
Wieder mit dabei: Das Labor für Geodätische Messtechnik der Fakultät für Geoinformation. Bereits vor den Wettkämpfen sind Prof. Peter Wasmeier und seine Studierenden als ehrenamtliche Helfer seit Jahren fest eingeplant, wenn es gilt, die verschiedenen Sprunganlagen beim Aufbau auf die richtige Geometrie und die Einhaltung der internationalen Vorgaben zu prüfen. Immerhin gibt es für das Top-Feld der Frauen und Männer, die an den drei Wettkampftagen an den Start gehen, Weltranglistenpunkte zu gewinnen.
Auch während der Wettbewerbe unterstützen die Geodäten der Hochschule München: Mittels tachymetrischer Messung und einer selbst erstellten Software wird jede neu aufgelegte Höhe, die es zu überspringen gilt, aus der Entfernung in Echtzeit überprüft – Durchhang der Latte inklusive. Mit Saisonbestleistungen von Deutschlands Top-Springer Bo Kanda Lita Baehre über 5,76 m bei den Männern und der US-Amerikanerin Brynn King über 4,64 m bei den Frauen ging es ganz schön hoch hinaus. Die Geodätinnen und Geodäten der HM hatten dabei alles im Blick und im Griff.
Vielleicht achten Sie mal darauf, wenn es wieder eine Leichtathletik-Übertragung im Fernsehen gibt, wie viele Vermessungsfachleute dabei heute für Sprung- und Wurfdisziplinen notwendig sind: Nur selten im Bild, aber unverzichtbar – ein weiteres spannendes Betätigungsfeld der Geodäsie!